| Manfred Börgens Mathematische Probleme # 135 |
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| Alphametiken mit römischen Zahlen
Die Lösung steht im unteren Teil der Seite. |
Zum Aufwärmen eine leichte (nicht-römische) Alphametik. Wie wird aus dieser totalen Leere etwas Positives? NULL + NULL + NULL + NULL + NULL = HOHL |
In der leichten Alphametik ganz oben ist offenbar L = 5 und N = 1 . Daraus folgt H = 7 . Die U-Spalte übergibt an die N-Spalte den Übertrag 2 , also ist U = 4 und wir erhalten:
1455
+ 1455
+ 1455
+ 1455
+ 1455
------
= 7275
Nun zu den römischen Alphametiken:
C I
+ X I I
+ XAIBI
---------
= C X X V
Es gibt genau eine Lösung.
Übertrag A ≤ 2 ⇒ C = 1 .
Hunderterspalte (arabisch): X = 8 mit A = 2 oder X = 9 mit A = 1 . X = 8 scheidet wegen der Zehnerspalte aus, denn dann wäre der Übertrag B = 1 , für den sich kein passendes I findet.
Wegen X = 9 muss in der Zehnerspalte I = 8 mit Übertrag B = 2 sein. Es folgt V = 4 :
18
+ 988
+ 988
------
= 1994
Man beachte, dass D, L, V nicht in Paaren vorkommen, also nicht in 77 oder in 11 eingesetzt werden dürfen.
Wir betrachten zuerst den Fall, dass kein M (für 1000 ) vorkommt. Dann gibt es auch kein D (für 500 ) , da dieses für 0, 5 oder 2 eingesetzt werden müsste und somit von der Position her unerlaubt wäre. Es verbleiben fünf römische für fünf arabische Ziffern.
C (für 100 ) kann nicht für 7 eingesetzt werden, da dann das Endergebnis zu klein wäre. Dann muss 1 = C sein, da die restlichen L, X, V, I für die vorderen Stellen (Einsen) ausscheiden.
Für 7 kommen nur X (für 10 ) und I (für 1 ) in Frage. 7 = I scheidet wegen der ersten Zeile aus. Also ist 7 = X . Dann wird X viermal addiert, also muss L (für 50 ) im Endergebnis vorkommen. Der erste Summand erlaubt aber nicht 0 = L . Wir erhalten 2 = L . Dann sieht man sofort, dass 0 = I und 5 = V (für 5 ) sein muss.
XXI
+ CXV
+ CXV
------
= CCLI
Erste Lösung
Nun kommt der Fall, dass M in der Addition vorkommt. Schaut man sich die erste Lösung an, so fällt auf, dass man einfach C durch M ersetzen kann:
XXI
+ MXV
+ MXV
------
= MMLI
Zweite Lösung
Es gibt aber noch drei weitere (untereinander sehr ähnliche) Lösungen.
M kann nicht für 7 eingesetzt werden, da dann das Endergebnis zu klein wäre. Dann muss 1 = M sein, da M nicht an den hinteren Stellen stehen kann.
7 = X führt auf die zweite Lösung (in der ersten Lösung wurde gezeigt, wie aus 7 = X alles andere folgt). 7 = I kommt wegen dem ersten Summanden nicht in Frage. Es bleibt 7 = C . Dann wird C viermal addiert, also muss D im Endergebnis vorkommen. Der erste Summand erlaubt aber nicht 0 = D . Wir erhalten 2 = D und damit 5 = L . Für 0 kann dann I, V oder X eingesetzt werden.
CCI Dritte Lösung CCV Vierte Lösung CCX
+ MCL Dritte Lösung + MCL Vierte Lösung + MCL
+ MCL Dritte Lösung + MCL Vierte Lösung + MCL
------ Dritte Lösung ------ Vierte Lösung ------
= MMDI Dritte Lösung = MMDV Vierte Lösung = MMDX Fünfte Lösung
Kategorie: Zahlen und Zahlsysteme, Berechnung von π
Publiziert 2026-03-09 Stand 2024-01-18
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